Die @mamaOTR hat zur Blogparade aufgerufen und ich beteilige mich nur zu gerne. Das Thema Ratschläge aus der Hölle und Mommy Wars treibt mich um seit ich Mama bin. Aber nicht nur mich, denn auch @herzteddy zeigte mit ihren Kommentaren, dass wir wohl alle von unnötigen Ratschlägen betroffen sind.

Eigentlich bin ich offen für Ratschläge und mag es auch wenn man mich und mein Verhalten mal kritisch hinterfragt. Was ich aber nicht leiden kann, ist es Rat von Leuten zu bekommen die ich kaum oder gar nicht kenne. Auch mag ich es nicht, wenn ich meine Sichtweise dargelegt habe und es trotzdem immer wieder erwähnt wird. Wir Menschen sind sehr unterschiedlich und so sind es auch unsere Sichtweise. Nicht jeder Rat muss angenommen werden! So und nun meine Top Ten:

Nein das tut sie bei mir definitiv nicht. Gewisse Erinnerungen werden immer weh tun, vielleicht nicht so stark wie zu Beginn, aber es schmerzt. Klar kleinere Dinge vergehen wieder, manche kann man sogar vergessen, aber die richtigen Brocken bleiben. Man kann damit abschliessen und es verarbeiten, dennoch bleibt eine Wunde die nie ganz verheilt und aufbrechen kann.

Leider ja… Als ich meinen Sohn geboren habe, bin ich wohl in Lebensgefahr gewesen. Zumindest deute ich die Aussage meines Arztes, den Aufenthalt auf der Intensivstation und die angehängten Blutkonserven nach dem Kaiserschnitt so. Wie kam es so weit?

Die Geburt meines Sohnes verlief leider nicht wie gewünscht. Der Kleine war ein Sternengucker und so kam es zum Geburtsstopp. Nach einiger Zeit wollte mein Arzt lieber auf Nummer sicher gehen und einen Kaiserschnitt machen. Also ab in den OP und in die Lokalnarkose. Leider spürte ich was da unten passierte und so gab es nochmals eine ordentliche Dosis von was auch immer. Jedenfalls landete ich im Lalaland und kriegte nur noch fetzen mit.

Das ist eine schwierige Frage, denn im Leben gibt es nicht den einen Kompromiss. Meist sind es eine Reihe kleiner Kompromisse die dann Auswirkung auf das künftige Leben haben.

Mein wohl grösster Kompromiss war nicht mehr alles so fürchterlich ernst zu nehmen. Das galt bei Worten die mein Mann sagte und ich genau wusste wie er sie meinte, es aber dennoch falsch verstehen wollte. Auch nicht jeden kleinen Grund zu nehmen und gleich eingeschnappt zu sein oder zu streiten. Aufeinander zuzugehen und sich auch mal zu entschuldigen.

Als ich auf Twitter durch Heike_land auf die 99 Fragen aus dem Stern Nido aufmerksam wurde, da war ich sofort Feuer und Flamme. Was für eine tolle Idee sich mal eingehend mit interessanten Fragen zu beschäftigen. Also ab zum Kiosk und das Heft bestellen, da es im Laden nicht vorhanden war. Als ich es dann hatte, las ich alle Fragen aufmerksam durch und wusste sogleich; alles kann und will ich nicht beantworten. Dennoch das Projekt fasziniert mich und ich möchte es gerne in Angriff nehmen. Damit es aber doch 99 Fragen werden, werde ich Fragen die ich nicht beantworten möchte umwandeln.

Anmerkung: Dieser Beitrag ist stark subjektiv und soll niemanden verletzen. Ich habe diese Situationen so empfunden, jemand anderes hätte vielleicht besser aber auch schlechter reagieren können. Man soll diesen Beitrag bitte unter diesen Bedingungen lesen.

Ich wollte schon als Teenager nie eine WG haben. Instinktiv wusste ich, dass dies jede Freundschaft killen würde. Mit einem Partner ist die Lage etwas anderes, der Mitbewohner wird geliebt und mann übersieht einiges (aber nicht alles!) was ansonsten zum Nervfaktor mutiert. Nun gibt es aber Situationen in denen man nicht anders kann und in genau zwei solche kam ich mehr oder minder unfreiwillig.

Stillen hat sich ja mittlerweile zu einer Kampfzone entwickelt, wo man wunderbar ein Mommy Wars starten kann. Mütter die nicht stillen, werden als Rabenmütter degradiert, Stillmamis machen es gut aber bitte ja nicht in der Öffentlichkeit! Wie man es macht, man macht es falsch. Wie so oft im Leben einer Mutter!

Warum wir Mütter nichts besseres zu tun haben, als gegenseitig aufeinander rumzuhacken steht auf einem anderen Blatt und soll nicht Thema dieses Blogbeitrags sein, aber ich finde es schade!

Die Mama on the Rocks hat zur Blogparade aufgerufen und ich nehme dies zum Anlass meinen eigenen Blog zu starten. Ich habe ja eh schon lange mit dem Gedanken gespielt und was gibt es denn für einen besseren Anlass als diesen.

Ich bin schon als Kind viel unterwegs gewesen. Das lag zum einen an meiner reisefreudigen Mutter und zum anderen daran, dass mein Vater als Frachtarbeiter bei der Swissair beschäftigt war. Zu der damaligen Zeit bekamen alle Mitarbeiter der Fluggesellschaft vergünstigte Flugtickets und somit begann auch die Reiserei.